09.11.2015
SPRENGUNG VOITSBERG: Nur zum Teil erfolgreich

Verkehrsturm und Mittelbau kippen planmäßig – nur das Kesselhaus leistete Widerstand. © PORR/Robert Cescutti

 
Voitsberg, 8. November 2015 - Obwohl die heutige Sprengung in Voitsberg durch erfahrene Fachleute und Sprengexperten des Österreichischen Bundesheeres bestens vorbereitet war und alle erforderlichen sprengtechnischen Maßnahmen mehrfach geprüft wurden, verlief die Aktion nur zum Teil nach Plan: Der Verkehrsturm und der Mittelbau wurden wie vorgesehen kontrolliert zum Kippen gebracht. Das Kesselhaus leistete jedoch Widerstand und kollabierte nicht planmäßig. 
 
Nach ersten Erkenntnissen der Sprengexperten wurde nur ein Teil der Stahlstützen durchtrennt – und das obwohl die derzeit modernste Zündtechnik und der wirksamste Sprengstoff für derartige Sprengungen zum Einsatz kamen. Ein Umstürzen des Kesselhauses durch die Schwerkraft kann vorerst ausgeschlossen werden. Für die Zivilbevölkerung besteht keine Gefahr. Es kam niemand zu Schaden. Die Straßensperren wurden umgehend aufgehoben. 
 
Ein erster Lokalaugenschein im Beisein des Statikers ergab, dass ein Betreten des Gebäudes unmittelbar nach der Sprengung wegen der vorangegangenen Sprengwirkung aus Sicherheitsgründen nicht möglich war. Mit technischen Aufstiegshilfen werden morgen die Fachleute des ÖBHs die Detailbesichtigung und Beurteilung beginnen. 
 
Die weitere Vorgehensweise wird in Abstimmung mit dem ÖBH und den angrenzenden Gemeinden so schnell wie möglich festgelegt. 
 
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